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Ein Sprichwort besagt: „Wer Geld verdienen will, muss Geld ausgeben!“ Doch woher nehmen Sie als Unternehmer das Geld? – Gerade wenn Sie nicht das Glück haben, dass Sie selbst genügend auf der hohen Kante haben, Sie von einem Business-Angel oder einer privaten Investmentgesellschaft unterstützt werden?! Dann bleibt Ihnen lediglich: Der Schritt zur Bank, um dort die nötigen Finanzmittel für Ihre Geschäftsidee zu erhalten.

Und hier zählt – wie bei Ihrem Unternehmenspitch vor einem privaten Investor – nicht nur die Tragfähigkeit Ihres Geschäftsmodells, sondern auch Ihr persönliches Auftreten. Und dieses hängt maßgeblich davon ab, wie vorbereitet Sie in das Gespräch gehen.

In diesem Beitrag erhalten Sie Tipps, worauf es der Bank bei einem Kreditvergabegespräch ankommt:

Präsentation Ihrer Geschäftsidee

Gerade wenn sich Ihre Geschäftsidee im High-Tech-Umfeld bewegt, kann es sein, dass Ihr Gegenüber bei der Bank noch nie von Ihrem Vorhaben gehört hat. Machen Sie es dem Bankmitarbeiter einfach, Ihre Idee zu verstehen, indem Sie diese als Geschichte präsentieren. Für wen lösen Sie welches Problem durch welches Angebot? Halten Sie sich nicht mit einer langen Präsentation auf, sondern erzählen Sie frei, welche Chancen Sie in Ihrer Unternehmung für welche Zielgruppe sehen.

Businessplan

Um die Tragfähigkeit Ihrer Idee zu beurteilen, benötigt Ihre Kreditgeber einen Business-Plan, in dem Sie ihm schriftlich darlegen, was Ihre Unternehmung ausmacht. Dazu gehören:

  • Zielsetzung
  • Ihre Stärken
  • Finanzen
  • Eigentümer
  • Rechtsform
  • Standort, Räumlichkeiten
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Lieferanten
  • Prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung
  • Positionierung
  • Marketingkonzept (Marktanalyse, Preisgestaltung, Werbung)

Einen solchen Businessplan können Sie z. B. mit der Software vom Bundeswirtschaftsministerium erstellen: http://www.existenzgruender.de/DE/Gruendungswerkstatt/BMWi-Businessplan-plus-App/inhalt.html

Ihre persönliche Einstellung

Gehen Sie mit einer positiven Grundhaltung in das Bankgespräch. Scheuen Sie nicht davor, kritische Fragen zu beantworten. Es ist das gute Recht der Bank, alle relevanten Informationen einzuholen, um diese Entscheidung zu treffen. Sollten Sie eine Frage mal nicht beantworten können oder eine Information nicht zur Hand haben, notieren Sie sich diese und reichen Sie diese später nach.

Ihr Auftreten

Ein gepflegtes Äußeres ist beim Besuch der Bank nicht zu unterschätzen. Die Bank möchte das Vertrauen in Sie gewinnen, dass Sie nicht nur sich selbst, sondern auch ein Unternehmen führen können. Der erste Eindruck zählt!

Schriftliche Unterlagen

Folgende Unterlagen sollten Sie zwingend mitbringen (je nach Größe Ihres Unternehmens entfallen manche):

  • Bankenspiegel (hierin sind alle bisherigen Kreditgeber aufgelistet)
  • Bilanzunterlagen (falls Ihr Unternehmen schon älter ist, bringen Sie die letzten drei Bilanzen mit)
  • BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung)
  • Gesellschaftsverträge
  • Grundbuchauszug
  • Handelsregisterauszug
  • Leistungskennzahlen
  • Leistungsverzeichnis
  • Organigramm
  • Sicherheitenspiegel
  • Soll-ist-Vergleich der Plan-Rechnungen
  • Unternehmensplanung (Rentabilität, Liquidität, Bilanz)

Ganz egal, in welcher Phase der Unternehmensführung Sie sich befinden: Ob Sie gerade gründen wollen und Startkapital benötigen oder ob Sie wachsen möchten und Geld für Personal- und Betriebsmittel benötigen – eine gute Vorbereitung ist alles! Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit.

Darüber hinaus hilft es, wenn Sie sich einen Partner mit Erfahrung als Begleitung für Ihr Gespräch mitnehmen. Ich als Steuerberater begleite Sie gerne und kann Sie entsprechend auf die Fallstricke und Fragen vorbereiten.

Sie wünschen sich Unterstützung für ein Bankgespräch? Zögern Sie nicht, und nehmen Sie mit mir Kontakt auf:

 

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Ihr Rainer Schulte